Stiftung angewandte Forschung für die Wasserwirtschaft

Projektpartner aus Deutschland und den Niederlanden haben gemeinsam das INTERREG III b Projekt NOAH gegründet. Das Gesamtprojekt steht unter der Führung der niederländischen STOWA (Foundation for Applied Water Research). Beteiligt sind darüber hinaus vier sogenannte Waterboards, das niederländische Ministerium für Verkehr und Wasserwege (Rijkswaterstaat-RIZA), die Stadt Köln sowie das Regierungspräsidium Karlsruhe stellvertretend für zahlreiche Kommunen in Baden-Württemberg. Entlang des Rhein.

Das Hauptziel des Projektes ist es, den Informationsfluss während eines Überschwemmungsereignisses zu führen und diesen Datenfluss unter Kontrolle zu behalten. Die richtige Information muss schnell verfügbar, zuverlässig und am richtigen Platz vor, während und nach einem Überschwemmungsereignis sein. Die Zielgruppen sind einerseits alle Berufswasserbetriebsleiter und Entscheidungsträger, andererseits die breite Öffentlichkeit und die Medien.

Hierzu soll das System FLIWAS (Flood Information and Warning System) entwickelt werden u.a.

  • zur Darstellung der zu erwartenden Hochwassergefahr
  • Darstellung von Ressourcen zur Vermeidung von Katastrophen
  • Management von zu ergreifenden Maßnahmen
  • Evakuierungsszenarien

Durch FLIWAS werden die Behörden und Krisenstäbe im Stande sein, die richtigen Entscheidungen zu fällen und die notwendigen Vorbereitungen rechtzeitig zu treffen, wobei unnötige Handlungen, Kosten und Unruhe vermieden werden. Weitere Information sind unter www.noah-interreg.net verfügbar.

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