Forschungsprojekt IM Enabled

Der Fokus des Projekts lag in der Vereinfachung des Zugangs zur Echt-Zeit-Nachrichtenübermittlung, die verschiedenste eGovernment-Dienste nutzen können. Zudem wurden bereits vorhandene Anwendungen zusätzlich mit der Instant Messaging (IM) Technologie (Anwesenheits- und "push" Kommunikationen) ausgestattet.

Projektziele

  • Entwicklung von verschiedenen IM-Anwendungsmöglichkeiten in den drei beteiligten Ländern: Irland, Deutschland und Italien.
  • Untersuchung der rechtlichen Grundlagen für die prototypischen Anwendungen.
  • Marktvalidierung anhand von Befragungen.
  • Entwurf einer Einführungsstrategie für die IM-Technologie.
  • Erstellung eines Geschäftsplans für die Entwicklung von IM-Diensten.
  • Veröffentlichung der Projektergebnisse.
  • Evaluierung der Projektergebnisse anhand von Probeläufen.
  • Erfassung des öffentlichen Meinungsbildes über eGovernment-IM-Services und Erstellung von Praxisempfehlungen für den Betrieb von IM Enabled eGovernment-Services.


Prototypische Realisierung von IM-Alarmierung und Kommunikation bei Gefahrenlagen
Mit der IM-Software „Zimbie“ wurde eine Software genutzt, die von Projektpartnern extra für dieses Projekt entwickelt wurde. Sie diente zur Erstellung, Implementierung und Bereitstellung von IM Anwendungen oder Diensten. Diese Dienste können vom Server des Anbieters weltweit und mit einfachsten Mitteln auf jedem Rechner zur Verfügung gestellt werden.

Zimbie sollte als ein weiterer möglicher Informationskanal für die Alarmierung und Benachrichtigung zur Verfügung gestellt werden. Folgende Funktionen wurden dabei realisiert und getestet:

  • Ein „Chat room“ (virtueller Besprechungsraum) zwischen einer Informationszentrale und den Betroffenen bzw. den Einsatzführungskräften. Dies bietet eine Möglichkeit zur persönlichen und detaillierten Klärung des Informationsinhalts.
  • Ein „Chat room“ für die Betroffenen bzw. den Einsatzführungskräften untereinander um weiterführende Aktionen, die sich aus den Informationen aus der Zentrale ergeben, abzusprechen.
  • Automatisch generierte Antworten z.B. von Pegelmessstellen (Anzeige des Pegelwertes oder Alarmstufen) und eines Informationsservers (Lageberichte, Notfallplan) über Zimbie


Förderprogramm

Die Europäische Gemeinschaft fördert mit dem Programm eTEN den Aufbau transeuropäisch ausgerichteter Telekommunikationsnetze, in denen elektronischer Dienste (e-services) betrieben werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf öffentlichen Dienstleistungen, insbesondere in Bereichen, in denen Europa einen Wettbewerbsvorteil hat.

 

Projekthomepage:

http://ec.europa.eu

e-Practice-Projektergenisse

http://www.epractice.eu