Sächsisches Landeshochwasserzentrum
Das Landeshochwasserzentrum (LHWZ) als Teil des Landesamtes für Umwelt und Geologie hat die Aufgabe, qualitativ hochwertige Informationen über die mögliche Entstehung einer Hochwassersituation bzw. über die Entwicklung eines bereits eingetretenen Hochwassers zu liefern, um eine rechtzeitige Warnung sowie eine Verringerung von Hochwasserschäden zu ermöglichen.
Wer kann sich nicht an die Bilder erinnern: Im Sommer 2002 wurden große Teile Sachsens überflutet. In Dresden war die berühmte Semperoper gefährdet. Vorwarnungen erreichten die lokalen Verantwortlichen häufig nicht rechtzeitig. Die Wassermassen spülten an einigen Flussabschnitten sämtliche Messeinrichtungen davon. Messungen und Prognosen basierten nur noch auf den Angaben von nebenamtlich tätigen Pegelmeldern, die die Pegellatten ablasen und telefonisch die Wasserstände durchgaben. Die Wiederaufbauarbeiten konnten sich somit nicht nur auf Gebäude und Straßen beschränken. Neue Pegelmessgeräte einschließlich neuer DFÜ-Technik waren erforderlich. Regional verteilte Zuständigkeiten wurden zusammengefasst und ein neues Landeshochwasserzentrum mit Sitz in Dresden gegründet. Hier laufen rund um die Uhr „alle Drähte" zusammen. Im LHWZ können sämtliche Messwerte abgerufen, Meldungen entgegengenommen sowie Auswertungen und Prognosen erstellt werden. So sind die Verantwortlichen, insbesondere in den (potenziell) betroffenen Gemeinden und Landkreisen, im Gefahrenfall frühzeitig informiert und gewarnt. Das Leistungsspektrum der PSI Dieses Vorhaben wurde von der PSI durch
- Konzeption,
- Konfiguration und Anpassungsentwicklung sowie
- Inbetriebnahme
